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Die nützlichsten Bezahlmethoden für Ihren Online-Shop

Internetstudien zeigen, dass über 75% aller Warenkörbe mit Produkten in Onlineshops nicht gekauft werden und der Bezahlvorgang unvollendet bleibt. Das hat verschiedene Gründe. Mit Sicherheit ein wichtiger darunter ist das Angebot an Bezahlmöglichkeiten im Webshop. Zur Auswahl und Einrichtung der Bezahlweisen erhalten wir immer wieder Rückfragen von zukünftigen Onlineshop-Besitzern, weswegen wir einige interessante Informationen und Tipps zum Thema hier zusammengetragen haben. Hier erfährst du was die beliebtesten Zahlungsweisen im Internet sind und was es sonst noch zu beachten gilt.

Was sind die wichtigsten Bezahlweisen für Webshops?

Die wichtigsten Bezahlmöglichkeiten für Onlineshops sind PayPal (mit großem Vorsprung von fast 50%), Lastschrift (SEPA), Kreditkarte und direkte Banküberweisung (Vorkasse). Diese Zahlungsarten sollten Sie also auf jeden Fall bei der Einrichtung eines erfolgreichen Webshops berücksichtigen. Die Einrichtung dieser Zahlungsweisen ist bei der Erstellung unserer Onlineshops stets inklusive. Als Shop-Betreiber sollten Sie allerdings rechtzeitig die Voraussetzungen schaffen, dass dies möglich ist. Dazu gehört die Einrichtung eines geschäftlichen PayPal-Kontos oder die Klärung der Details mit Ihrer Bank, um Kreditkartenzahlungen akzeptieren zu können. Zum Beispiel die Beantragung einer Merchant ID Number (MID). Was sich vielleicht kompliziert anhört, ist in Wirklichkeit recht einfach. Wir beraten Sie gerne dazu.

Vor- und Nachteile von PayPal

Das hervorstechendste Merkmal von PayPal ist die sehr einfache Handhabung. Man benötigt eigentlich nur E-Mail-Adresse und Passwort für die Zahlung. Die Transaktionen werden sehr zügig ausgeführt und Sie können als Händler die bestellte Ware umgehend versenden. Was den Datenschutz angeht ist von Vorteil, dass PayPal keine Informationen über Konten oder Kreditkarten an den Zahlungsempfänger weiterleitet. Sie als Verkäufer sehen den Zahlungseingang direkt in Ihrem PayPal-Konto und können den Betrag auf ein Bankkonto weiterleiten. So entfällt das Speichern von Kreditkartennummern und -informationen.

PayPal bietet auch einen „Käuferschutz“ als Sicherheitsfunktion an. Durch diesen kann ein Kunde bei berechtigten Ansprüchen sein Geld zurückerlangen. Dementsprechend hoch ist das Vertrauen bei Zahlung mittels PayPal. PayPal erstattet Kunden sogar die Retourenkosten bei 12 Rücksendunden pro Jahr bis zu einer Höhe von je 25 Euro.
Praktisch für Sie als Shop-Betreiber ist auch, dass der Kunde mittels PayPal aus verschiedenen Quellen bezahlen kann. Zum Beispiel aus seinem PayPal-Guthaben, Bankkonto oder einer ausgewählten Kreditkarte.

Nachteile von PayPal sind, dass deren Konten oft Ziel von Hackern und Phishing-Mails werden. Außerdem fallen Transaktionsgebühren für Sie als Händler an. PayPal speichert zudem die Daten auf US-Servern und leitet einige Daten auch an andere Unternehmen weiter.

Bild 1. PayPal bleibt „Must-Have“ als die wichtigste und beliebteste Zahlungsweise in Webshops

Welche Bezahlart häufig unterschätzt wird

Einige Bezahlweisen spielen heutzutage so gut wie keine Rolle mehr für die Bezahlung im Internet und kann man getrost weglassen. Beispielsweise „Kauf auf Nachnahme“ oder Scheck-Bezahlung. Es gibt allerdings eine Bezahlweise, die wenig modern erscheint, sich aber in Deutschland nach wie vor großer Beliebtheit erfreut: der Kauf auf Rechnung. Laut aktuellen Studien möchte fast jeder fünfte Kunde einen Bezahlvorgang mit „Kauf auf Rechnung“ durchführen. Shop-Besitzer zögern manchmal dennoch diese Bezahlweise anzubieten, weil dies mit einem Risiko des Zahlungsausfalls verbunden sein könnte. Es gibt allerdings Möglichkeiten dieses Risiko zu minimieren. Zum Beispiel, indem man dies nur bereits registrierten Kunden anbietet, die bereits zuvor eine Bestellung abgeschlossen haben. Hier gilt es individuell von Fall zu Fall abzuwägen, ob man es anbieten sollte oder nicht. Je größer und umsatzstärker Ihr Shop, umso mehr bietet sich auch diese Zahlungsart an.

„Nice-to-have“ – Warum nicht mehr?

Mit direkter Banküberweisung (Vorkasse), PayPal und Kreditkarte sind Sie in der Regel bereits gut für alle Arten von Kunden gewappnet. Ein bisschen mehr ist dennoch zu empfehlen, um genauso kundenfreundlich wie die Konkurrenten am Markt zu sein. Denn durchschnittlich bietet jeder Webshop mittlerweile ca. 7 Bezahlungsweisen an. Warum zum Beispiel nicht noch mehr Optionen: Klarna / Sofortüberweisung, ApplePay, AmazonPay, Gutscheincodes, Coupons oder Ratenkauf. Und die Entwicklung steht nicht still – längst kann man biometrisch mittels Face-ID und Gestensteuerung bezahlen und diese neuartigen Systeme werden sich in den nächsten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuen. Wir beraten Sie dabei wie Sie alle erdenklichen Zahlungsarten in den Webshop integrieren können.

Bild 2. Ein SSL-Zertifikat sorgt für Verschlüsselung und die sichere Übermittlung der Zahlungsdaten

Für Sicherheit sorgen mit Verschlüsselung

Damit ein Kunde seine sensiblen persönlichen Zahlungsdaten in einem Online-Shop übermittelt, will er sich sicher sein, dass die Daten nicht für unbefugte Dritte einsehbar sind. Aus diesem Grund sollten alle Zahlungstransaktionen der Kunden in Ihrem Shop durch ein geeignetes SSL-Zertifikat abgesichert werden. Die Kunden nehmen diese gesicherte Verbindung an der Internetadresse (https statt http) und an dem Schloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers wahr. So erhalten Kunden ein besseres Gefühl, wenn sie ihre vertraulichen Daten bei der Bestellung und Bezahlung absenden. Sie können zusätzlich in Ihrem Shop auf die sichere Verwendung eines SSL-Zertifikats hinweisen.

Hinweis: Die in diesem Artikel aufgeführten Urteile, Tipps und Beiträge sind nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig zusammengestellt. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit und Ausschließlichkeit der Inhalte gestellt. Die zur Verfügung gestellten Informationen ersetzen keine individuelle juristische Beratung. Sie sind unverbindlich. Es wird kein Gewähr dafür übernommen, dass den hier dargelegten Urteilen und Ansichten in einem Rechtsstreit gefolgt werden kann. Eine Haftung für die hier veröffentlichten Inhalte wird daher nicht übernommen.

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