Netmedial Webdesign – Webseite erstellen lassen

AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Von

URL: www.netmedial.de/agb

– nachfolgend „Webdesigner“ genannt –

Stand: 01.08.2021

Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle bestehenden und zukünftigen Verträge, die zwischen dem Webdesigner und dem Kunden geschlossen werden. Der Webdesigner erbringt seine Leistungen ausschließlich auf der Basis dieser AGBs.

Mögliche insgesamt oder teilweise entgegenstehende Geschäfts- bzw. Einkaufsbedingungen des Kunden oder Nebenbedingungen des Vertrages werden hiermit ausdrücklich nicht anerkannt, es sein denn, der Webdesigner hat diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Änderungen dieser AGB werden 14 Tage nach deren Veröffentlichung auf der Website https://www.netmedial.de wirksam, insofern der Kunde nicht vor Ablauf dieser Frist schriftlich widerspricht.

Zustandekommen des Vertrages

Die Angebote des Webdesigners sind freibleibend und unverbindlich. Gültig sind die im individuell erstellten Angebot genannten Preise.
Ein Vertrag mit dem Webdesigner kommt durch die Übermittlung des unterschriebenen Kundenauftrags per Fax, E-Mail, durch Zusendung der Auftragsbestätigung durch den Webdesigner oder durch Zahlung der ersten Auftragsrate zustande. Bei minderjährigen Vertragspartnern wird darüber hinaus die Übermittlung der schriftlichen Einverständniserklärung des/der gesetzlichen Vertreter/s vorausgesetzt.
Der Gegenstand und Umfang des Vertrages ist im zugrunde liegenden Angebot beschrieben. Der Webdesigner behält sich das Recht vor, Aufträge oder Teilaufträge an Dritte zur Ausführung weiterzuleiten. Wenn ein Auftrag oder Teilauftrag in dieser Form ausgeführt wird, erfüllt der Webdesigner den Auftrag dadurch, dass er ihn im eigenen Namen an den Dritten weiterleitet.

Datenschutz

Der Vertragspartner erklärt sich damit einverstanden, dass im Rahmen des mit ihm abgeschlossenen Vertrages, Daten über seine Person gespeichert, geändert und oder gelöscht und, sofern notwendig, an Dritte übermittelt werden. 

Pflichten des Anbieters, Leistungsbeschreibung und -erbringung

Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich aus der Auftragsbeschreibung bzw. dem Angebot des Webdesigners aus den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Auftragsbestätigung und/oder aus einer dem Vertrag gesondert hinzuzufügenden  Vereinbarung („Pflichtenheft“, Nebenbedingungen). Der Webdesigner stellt dem Kunden die für den Zugang zur Webseite notwendigen Zugangsdaten nach der Endabnahme und Freischaltung der Webseite bereit. Der Webdesigner gewährleistet, dass der Kunde während der Abnahme der Webseite im Laufe der Realisierungsphase Entwürfe der Webseite zu den vereinbarten Zeiten testen und begutachten kann. Ausgenommen sind hiervon Zeiten, in denen Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Webdesigners liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter etc.) über das Internet nicht erreichbar sind. Gegenstand des Vertrags ist ausschließlich die Erstellung der Webseite bzw. des Online-Shops mit dem vereinbarten Umfang und den im Angebot festgelegten Funktionen und Spezifikationen. Nicht aber das Erreichen bestimmter Ziele oder Erfolge, z.B. eine bestimmte Anzahl von Besuchern, Suchmaschinen-Positionen oder Verkäufe und Umsätze eines vom Webdesigner erstellten Online-Shops. Mit der ordnungsgemäßen Abnahme der Webseite endet die Zuständigkeit des Webdesigners für das Projekt des Kunden. Er schuldet diesem keine weitere Beratung, Kundensupport oder Betreuung der Webseite bzw. des Online-Shops, sofern dies nicht ausdrücklich in schriftlicher Form vereinbart wurde.

Webseitenerstellung / Online-Shops

Gegenstand von Webseiten-Erstellungsverträgen zwischen dem Webdesigner und dem Kunden ist die Erstellung und Gestaltung neuer Webseiten. Dabei kann es sich auch um Online-Shops handeln, welche in diesen AGBs synonym als Webseiten bezeichnet werden. Die Webseiten-Erstellung geschieht unter Beachtung der technischen und/oder gestalterischen Vorgaben des Kunden, welche er schriftlich mitgeteilt hat. Die Vorgaben des Kunden werden nach bestem Wissen und Gewissen berücksichtigt; die im Angebot vereinbarten Funktionen und Spezifikationen werden umgesetzt. Die Vertragsparteien erkennen an, dass es sich bei der Erstellung von Webseiten um eine kreative Leistung handelt, die ein bestimmtes Maß an künstlerischer Freiheit erfordert. Der Webdesigner schuldet daher ausschließlich die Erstellung einer Webseite, die nach dessen eigener Erfahrung und Einschätzung den Wünschen des Kunden entspricht und welche die im Angebot aufgelisteten Funktionen und Spezifikationen enthält. Sofern die Gestaltung dem Kunden nicht gefällt, kann er dies im Rahmen einer der vereinbarten Änderungsrunden schriftlich in Form einer Liste von konkreten Änderungswünschen mitteilen. Der Webdesigner wird dann die betreffenden Aspekte der Webseite umgestalten und versuchen den individuellen Vorstellungen des Kunden einmalig näherzukommen. Anspruch auf mehrmalige Umgestaltung der gleichen Elemente der Webseite, um den Geschmack des Kunden zufrieden zu stellen, bestehen nicht. Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Einweisung und Schulung gehören nur zu den Leistungspflichten des Webdesigners, wenn dies vereinbart ist. Änderungs- und Erweiterungswünsche muss der Webdesigner nur berücksichtigen, wenn sie aus technischen Gründen erforderlich sind, um den Vertragszweck zu erreichen.

Der Kunde teilt dem Webdesigner zur Webseiten-Erstellung seine Wünsche bezüglich des Aufbaus und Designs der Webseite mit. Der Webdesigner entscheidet  über die Wahl der technischen Mittel zur Umsetzung. Möchte der Kunde zusätzlich Einfluss auf die technischen Mittel zur Webseiten-Erstellung nehmen und andere Aspekte festlegen, die normalerweise in das Aufgabengebiet des Webdesigners fallen, so hat der Kunde dies dem Webdesigner vor der Angebotserstellung schriftlich mitzuteilen, um eventuell zusätzlich entstehenden Aufwand in den Angebotspreis mit einzukalkulieren. Bleibt eine schriftliche Mitteilung aus und möchte der Kunde in der laufenden Realisierungsphase dem Webdesigner technische Vorgaben über die Art und Weise der Programmierung bzw. Webseitenerstellung machen, so behält sich der Webdesigner das Recht vor den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen. 

Projektablauf der Webseitenerstellung

Der Webdesigner speichert die Webseiten im Auftrag des Kunden während der Erstellungsphase auf einem eigenen Testserver; der Kunde erklärt sich damit einverstanden,  auch wenn er eigenen Web-Speicherplatz zur Verfügung hat.

Zu Beginn eines neuen Webseitenprojekts erstellt der Webdesigner einen Erstentwurf basierend auf den schriftlich vereinbarten Vorgaben und dem individuell erstellten Angebot. 

Voraussetzung für den Beginn der Erstellung des Erstentwurfs ist, dass der Kunde die im Angebot vereinbarte Anzahlung auf das Konto des Webdesigners überwiesen hat. Außerdem muss er mindestens folgende grundlegende Informationen an den Webdesigner per E-Mail übermittelt haben:

  • Titel der Webseite
  • Logo (falls vorhanden)
  • Titel aller Unterseiten und deren gewünschte Reihenfolge im Webseiten-Menü
  • Vollständiger Text und Bilder für die Startseite

Der Erstentwurf umfasst mindestens die Startseite mit Kopf-, Inhalts-, Fußbereich und Menü. Die Startseite ist zunächst nur für Desktop-PC-Bildschirme optimiert und nicht für mobile Geräte wie Tablet oder Handy. Der Kunde benötigt aus diesem Grund einen internetfähigen Desktop-PC, um den Entwurf zu begutachten. Der Kunde hat auf Aufforderung des Webdesigners hin einzelne Bestandteile der Website während der Erstellungsphase abzunehmen. Die Teilabnahme kann wegen unwesentlicher Mängel nicht verweigert werden. Zur Begutachtung des Erstentwurfs durch den Kunden teilt der Webdesigner einen vorübergehend freigeschalteten Link und signalisiert damit die Abnahmebereitschaft auf dem Testserver und wartet auf ein Feedback mit eventuellen Änderungswünschen des Kunden. Dies muss schriftlich per E-Mail erfolgen. Der Webdesigner garantiert nur die Ausführung von Nachbesserungen und Änderungen, die in schriftlicher Form in einer zusammenhängenden Tabelle oder Liste übermittelt werden. Dazu zählen z.B. keine aufgenommen Sprachnachrichten bei Messenger-Diensten wie WhatsApp oder Änderungswünsche, die in mehreren E-Mails einzeln nacheinander zeitversetzt übermittelt werden. Der Webdesigner wird die Änderungen nach bestem Wissen bearbeiten und Unklarheiten mit dem Kunden besprechen. Gelingt es trotzdem nach mehreren Anläufen nicht zu verstehen, was der Kunde möchte, dann kann der Webdesigner die Bearbeitung abbrechen und den entsprechenden Punkt auslassen. Hat der Kunde einen Änderungswunsch zu einem spezifischen Aspekt der Webseite (ein Bereich, Element, Farben, Schriftart- und Größe, usw.) dann wird der Webdesigner diesen einmalig im Rahmen einer im Angebot vereinbarten Änderungsrunde den Wünschen entsprechend anpassen. Die mehrmalige Änderung der gleichen Elemente der Webseite oder das Ausprobieren von verschiedenen Varianten ist nicht Teil des Vertrags. Der Webdesigner kann dies ablehnen, auf freiwilliger Basis durchführen oder den Mehraufwand hierfür gesondert in Rechnung stellen, sofern eine Einigung mit dem Kunden darüber erzielt wird. 

Der Kunde erklärt sich mit den Bereichen und Elementen einer Webseite einverstanden, wenn er diese als Entwurf bei einer Änderungsrunde begutachtet hat und keine Änderungswunsche mitgeteilt hat. In nachfolgenden Änderungsrunden besteht für den Webdesigner keine Verpflichtung die bereits abgenommen Bereiche und Elemente erneut zu ändern.

Erhält der Webdesigner innerhalb von 1 Woche kein Feedback, kann er eine Änderungsrunde beenden. Der Kunde hat dann die Möglichkeit die Änderungswünsche in der nächsten Änderungsrunde anzuführen, sofern noch eine weitere im Angebot vereinbart war. Folgt innerhalb von 2 Wochen kein Feedback behält sich der Webdesigner das Recht vor den Auftrag vorübergehend einzustellen bis wieder eine Kontaktaufnahme zum Kunden möglich ist. Zeitliche Verzögerungen für die Gesamtbearbeitungsdauer der Webseiten-Erstellung liegen in diesem Fall allein in der Verantwortung des Kunden. Die genannten Zeiten gelten nur wenn nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart wurde, z.B. weil Kunde oder Webdesigner Urlaub hat oder krank sind.

Im Erstentwurf sollte der Kunde insbesondere folgende Webseiten-Elemente überprüfen und legt diese verbindlich (mit Beratung durch den Webdesigner) für die gesamte Webseite fest:

  • Grundlegende Farbgebung
  • Schriftarten für Text und Überschriften
  • Aussehen und Richtigkeit des Kopfbereichs (Header) und des Hauptmenüs
  • Aussehen des Fußbereichs (Footer)

Nach Überprüfung und Abnahme des Erstentwurfs gelten die aufgelisteten Aspekte und Bereiche als angenommen. Weitere oder nachträgliche Änderungen sind nicht Teil des Angebots und erfolgen durch den Webdesigner auf freiwilliger Basis bzw. werden laut aktueller Preisliste als Mehraufwand angerechnet.

Im weiteren Verlauf der Realisierungsphase der Webseite können weitere Änderungsrunden stattfinden, um weitere Bereiche der Webseite an die Vorstellungen des Kunden anzupassen und danach abzunehmen, sofern dies im Angebot vereinbart wurde. Die Anzahl ist individuell im Angebot festgelegt. Sind im Angebot keine weiteren Änderungsrunden festgelegt worden, gibt es insgesamt zwei davon. Nämlich eine nach dem Erstentwurf und eine weitere abschließende vor der Endabnahme der Webseite. Nach Abnahme der Seite und Mitteilung der Änderungswünsche am Ende einer Änderungsrunde macht der Webdesigner die vorübergehende Freischaltung der Webseite wieder rückgängig. Der Kunde hat keinen Anspruch darauf die folgende Änderung und Anpassung der Webseite “live” mitzuverfolgen oder gar kommentierend zu begleiten. Erst in der folgenden Änderungsrunde bzw. spätestens zur Endabnahme der Website wird der Webdesigner den Link auf dem Testserver wieder für den Kunden zugänglich machen. In einer der vereinbarten Änderungsrunden vor der Endabnahme sind durch den Kunden stets auch die mobilen Versionen der Webseite für Handy und Tablet zu überprüfen und alle Änderungswünsche in schriftlicher Form mitzuteilen, damit der Webdesigner gewünschte Änderungen für die mobilen Versionen umsetzen kann. Voraussetzung dafür, dass der Webdesigner mit der Anpassung der mobilen Website-Versionen beginnt, ist dass die Desktop- bzw. PC-Version vollständig vom Kunden in einer der vorherigen Änderungsrunden abgenommen wurde. Nachdem die gewünschten Anpassungen der letzten vereinbarten Änderungsrunde vom Webdesigner umgesetzt wurden, schaltet der Webdesigner die Webseite ein letztes Mal für den Kunden frei, damit dieser die Webseite abschließend testen und begutachten kann. Wie in den vorherigen Änderungsrunden, kann er Wünsche zur Änderung in einer schriftlichen List oder Tabelle mitteilen. Der Aufwand aller finalen Änderungen bei dieser Endabnahme der Webseite darf allerdings 2 Arbeitsstunden nicht überschreiten, sofern dies nicht absolut notwendig ist, um den vereinbarten Vertragszweck und die Spezifikationen des Angebots zu erreichen. Bei der Endabnahme überprüft der Kunde insbesondere folgende Webseiten-Elemente und legt diese verbindlich in Beratung mit dem Webdesigner für die gesamte Webseite fest:

  • Rechtschreibfehler
  • Korrekte Umsetzung der vorangegangenen Webseiten-Anpassungen
  • Funktion der Links und Knöpfe (Buttons)
  • Ladevorgang der Seite

Hat der Kunde kurz vor Fertigstellung weitergehende zeitaufwendigere Änderungswünsche werden diese gesondert (laut Preisliste) in Rechnung gestellt. Der Kunde ist zur Abnahme verpflichtet, sofern die Webseite keine wesentlichen Mängel aufweist. Auftretende Mängel sind dem Webdesigner unverzüglich schriftlich anzuzeigen, um zeitnahe Untersuchung und Behebung zu ermöglichen. Nach der bestätigten Endabnahme der Webseite und erfolgter Überweisung des Abschlussbetrags installiert der Webdesigner die Webseite auf den Webspeicher-Platz des Kunden und richtet sie dort ein. Zu dieser Freischaltung gehört auch eine abschließende Funktionsüberprüfung. Zum Beispiel, indem der Webdesigner testweise eine Nachricht über das Kontaktformular abschickt und den Versand der Nachricht überprüft. Der Kunde muss bei diesem Test mitwirken, z.B. indem er den Eingang der Testnachricht dem Webdesigner bestätigt. Andernfalls übergibt der Webdesigner die Webseite ungeachtet dessen in ungetestetem Zustand und haftet nicht für eventuell nicht festgestellte Mängel. Die Webseite bleibt Eigentum des Webmasters und der Kunde hat kein Nutzungsrechte erworben, solange die letzte Teilzahlung nicht auf das ausgewiesene Bankkonto des Webdesigners überwiesen wurde.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen dem Webdesigner und Kunden kann per E-Mail, Telefon oder Messenger-App (Signal, WhatsApp) erfolgen. Zur Bearbeitung des Webseiten-Projekts relevante Informationen sind vom Kunden per E-Mail an den Webdesigner zu senden, insbesondere Angebotsanfragen, Webseiten-Spezifikationen und -Inhalte wie Texte und Bilder sowie Änderungswünsche als zusammenhängende Liste oder Tabelle.  Der Webdesigner ist in der Regel von Montags bis Freitags zwischen 8.30-11 Uhr und 14-16.30 Uhr zu erreichen, einen Anspruch auf eine bestimmte zeitliche Erreichbarkeit hat der Kunde gegenüber dem Webdesigner nicht. Der Webdesigner beantwortet Kundenanfragen nach eigenem Ermessen, spätestens aber 3 Werktage nach dem Erhalt der Nachricht, sofern der Kunde den Webdesigner vertraglich zur Webseiten-Erstellung beauftragt hat. Der Webdesigner behält sich das Recht Telefonnummern und Nachrichten auf Messenger-Diensten von Seiten des Kunden ohne Vorwarnung und Angaben von Gründen zu sperren und zu blockieren, wenn Anrufe oder Nachrichten überhand nehmen und als störend empfunden werden. Die Kommunikation zur Bearbeitung des Auftrags kann dann per E-Mail fortgesetzt werden. 

Mitwirkungspflicht des Kunden

Der Kunde versichert dem Webdesigner, dass die von ihm gemachten Angaben, insbesondere Name, Anschrift, Telefon und Fax, sowie E-Mail-Adresse, richtig und vollständig sind. Änderungen derselben sind dem Webdesigner innerhalb von 14 Tagen schriftlich anzuzeigen. Der Kunde stellt sicher, dass ihn elektronisch versandte Post, die an das gegenüber dem Webdesigner genannte E-Mail-Postfach gesendet wird, innerhalb von 3 Werktagen erreicht.

Der Kunde verpflichtet sich, ihm zugesandte Passwörter und Zugangsdaten absolut vertraulich zu behandeln und vor Einsicht durch Dritte zu schützen. Sollten durch Verschulden des Kunden Dritte unberechtigt Leistungen des Webdesigners nutzen oder sollte der Webdesigner in jedweder Weise zu Schaden kommen, haftet der Kunde auf Schadensersatz. Für Schäden, die dem Kunden selbst aus Missachtung dieser Pflicht entstehen, übernimmt der Webdesigner keine Haftung.

Sofern nicht anders vereinbart, hat der Kunde für das Sicherungsspeichern der an den Webdesigner übermittelten Daten selbst Sorge zu tragen. Der Kunde gewährt dem Anbieter für die Dauer des Vertrages das Recht, nicht jedoch die Pflicht, zu Zwecken der Datensicherung Kopien der Kundendaten auf geeigneten Medien zu erstellen.

Der Kunde verpflichtet sich, den Webdesigner bei den im Vertrag festgelegten Leistungen beispielsweise durch fristgerechte Bereitstellung von Inhalten zu unterstützen. Es liegt beim Kunden, sicherzustellen, dass alle erforderlichen Rechte bezüglich der Inhalte gewährt sind.

Für die wettbewerbs- und warenzeichenrechtliche Zulässigkeit und Eintragungsfähigkeit der Zeichen, Logos, Domainnamen und weiterer Kundenmaterialien haftet der Webdesigner nicht. Bei konkreten Handlungsanweisungen des Kunden ist dieser für die rechtliche Zulässigkeit der Umsetzung nach diesen Anweisungen durch den Webdesigner verantwortlich.

Der Kunde haftet selbst für die Korrektheit der von ihm gemachten oder übermittelten Angaben (wie z.B.  Preise, Termine, Texte, Übersetzungen). Er verpflichtet sich zur inhaltlichen Kontrolle der auf der Webseite eingefügten Inhalte, besonders vor und nach der Veröffentlichung neuer oder veränderter Inhalte.

Der Kunde verpflichtet sich, den Webdesigner von Ansprüchen freizustellen, die aus auf der Website falsch oder fehlerhaft dargestellten Angaben ergeben, sofern diese nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

Im Falle von Datenverlust (z.B. durch Computerviren, im Verlauf eines technisch bedingten Upgrades der Seite / des CMS / der Datenbank / der PHP-Version) kann der Webdesigner nicht haftbar gemacht werden, sofern er nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig handelt. Der Kunde verpflichtet sich die erforderlichen Daten erneut unentgeltlich an diesen zu übermitteln. Die aus seinen Mitwirkungspflichten bzw. -handlungen entstehenden Kosten trägt  der Kunde allein.

Der Kunde verpflichtet sich rechtzeitig die technischen Voraussetzungen zu schaffen, damit er die Webseite in der Entstehungsphase und bei der Abnahme begutachten und testen kann. Dazu gehört ein ausreichend leistungsfähiger Desktop-PC mit ausreichend großem Monitor und auf dem neuesten Stand befindlichen Internetbrowsern (z.B. Microsoft Edge, Google Chrome, Mozilla Firefox). Außerdem ein Tablet-PC und Smartphone zur Kontrolle der mobilen Versionen.  Denn teilt der Kunde  Mängel oder Änderungswünsche dem Webdesigner nicht rechtzeitig mit, auch aus dem Grund, weil er die entsprechenden Geräte nicht zur Verfügung hatte, so besteht kein Anspruch auf Nachbesserung oder Behebung.

Hat der Kunde die Beratung durch den Webdesigner zur Registrierung von Web-Speicherplatz und Internetadressen bei einem Internet-Serviceprovider bestellt, dann verpflichtet er sich gemäß den per E-Mail vom Webdesigner erteilten Instruktionen einen Vertrag mit dem Drittanbieter abzuschließen und Zwecks Installation und Konfiguration der Webseite dem Webdesigner die Zugangsdaten rechtzeitig vor der Freischaltung schriftlich zur Verfügung zu stellen. Der Webdesigner hat den Kunden vor Vertragsschluss über die entstehenden Kosten des Vertrags mit dem Serviceprovider schriftlich aufzuklären. Sollte der Kunde die Zugangsdaten nicht bereitstellen, so ist der Webdesigner nicht in der Lage die Webseite auf den Server des Kunden zu übertragen und dort einem abschließenden Funktionstest zu unterziehen. In diesem Falle stellt der Webdesigner die Webseite als Duplicator-Archivdatei per Download zur Verfügung. Der Kunde ist dann selbst für alle weiteren Schritte verantwortlich, die erforderlich sind um die Webseite auf einem Server zu installieren, unter einer Internetdomain erreichbar zu machen und alle Funktionen (wie z.B. das Kontaktformular) in einen funktionsfähigen Zustand zu bringen und diese Leistungen selbst zu bezahlen. Der Webdesigner garantiert in diesem Falle ausschließlich die richtige Funktion und Darstellung der abschließenden, auf dem Testserver vom Kunden abgenommenen, Version der Webseite. 

Hat der Kunde bereits Web-Speicherplatz (Hosting) und Internetadressen registriert, trägt dieser die Verantwortung dafür, dass sein Internet-Serviceprovider die Installation von WordPress unterstützt und alle weiteren technischen Voraussetzungen erfüllt, um die Webseite abschließend auf den Server zu übertragen. Ist dies nicht der Fall, stellt der Webdesigner die Webseite ebenfalls nur als Duplicator-Archivdatei per Download zur Verfügung (s.o.) und ist berechtigt den Auftrag damit zu beenden.

Der Webdesigner geht davon aus, dass alle Inhalte (Texte, Bilder, Logo) vom Kunden in abschließender Form bereitgestellt werden und er diese lediglich in die Webseite einfügen muss. Wünscht der Kunde weitergehende Leistungen, wie die Erstellung von Texten, Grafiken, Fotos usw., so hat er den Webdesigner vor der Angebotserstellung davon in Kenntnis zu setzen.  Unterlässt der Kunde dies und stellt sich der Mehraufwand zuerst in der Realisierungsphase heraus, so kann der Webmaster dies laut aktueller Preisliste in Rechnung stellen.

Der Kunde verpflichtet sich alle notwendigen Inhalte (Texte, Bilder, Videos, usw.) in endgültiger und korrekter Form mit Beginn der Realisierungsphase in angemessener Form dem Webdesigner per E-Mail bereitzustellen. Ist dies dem Kunden nicht möglich, so hat er dies dem Webdesigner vor Angebotserstellung mitzuteilen, da dies in der Regel zu Projekten mit erhöhtem Zeitaufwand führt und preislich bei der Angebotserstellung mit berücksichtigt wird. Webdesigner und Kunde erstellen dann einen individuellen Zeitplan, wann welche Inhalte bereitgestellt werden. Verspricht der Kunde die Inhalte komplett bereitzustellen oder sich an einem Zeitplan zu halten und hält sich später dennoch nicht daran, so kann der Webdesigner den ursprünglich geplanten Zeitablauf nicht einhalten und haftet nicht dafür. Eventueller Mehraufwand für die nachträgliche Änderung bereits eingefügter Inhalte werden dem Kunden laut aktueller Preisliste vom Webdesigner in Rechnung gestellt.

Der Kunde verpflichtet sich vor der Angebotserstellung dem Webdesigner gegenüber korrekte Angaben über den Umfang, Spezifikationen und Funktionen der geplanten Webseite zu machen. Teilt der Kunde in der laufenden Realisierungsphase dem Webmaster durch entsprechende Änderungswünsche mit, im Angebot vereinbarten, Umfang, Spezifikationen oder Funktionen zu überschreiten, so stellt der Webmaster dem Kunden dies laut aktueller Preisliste in Rechnung. Maßgebend für das Webseitenprojekt sind die im Angebot und in der Auftragsbeschreibung schriftlich aufgeführten Funktionen und Spezifikationen. Auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden oder Webdesigners hin, kann zusätzlich ein Pflichtenheft als Anlage Vertragsbestandteil werden, in dem Umsetzungsvorhaben, Zeitplan und besondere Mitwirkungspflichten des Kunden und Webdesigners  genau definiert werden. 

Inhalte von Webseiten

Der Kunde ist verpflichtet, eigene Inhalte auf seiner Website unter Angabe seines Namens als solche kenntlich zu machen. Der Webdesigner zeigt sich nicht verantwortlich für die Inhalte der durch den Kunden bereitgestellten Seiteninhalte und wird vom Kunden ausdrücklich von jeglichen Schadensersatzansprüchen Dritter, die auf einer Verletzung der vorgenannten Pflicht beruhen, freigestellt.

Der Kunde hat sich bei der Inhaltsgestaltung seiner Internetseiten an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Dies gilt insbesondere für das Verbot der Verbreitung pornografischer und jugendgefährdender Inhalte, das Verbot links- oder rechtsextremistischer Propaganda, das Verbot, gegen die guten Sitten zu verstoßen, sowie das Verbot, die Rechte Dritter (insbesondere Marken- und Namensschutz-, sowie Urheberrechte u.ä.) zu verletzen.

Wartung, Kundensupport und Mängelgewährleistung, Webhosting und Domain-Registrierung

Falls die von LAB Consulting erstellte Webseite nach Abnahme nicht erreichbar ist oder Störungen hat, ist generell der Kundensupport des Internet-Serviceproviders zu kontaktieren, welcher die Webseite hostet. LAB übernimmt keine Verantwortung für die Erreichbarkeit oder fehlerfreie Funktion der Webseite sofern diese Fehler nach der Freischaltung und Abnahme eintreten.

Eine WordPress-Seite beinhaltet Zusatzprogramme für Funktionen wie z.B. den Betrieb des Kontaktformulars, sogenannte WordPress-Plugins. Diese werden vom Webdesigner bei der Übergabe der Webseite standardmäßig auf „automatische Aktualisierung gestellt“. Dies soll sicherstellen, dass keine Sicherheitslücken entstehen und die Seite einwandfrei funktioniert. Das heißt aber auch, dass die installierten Plugins und damit die Webseite sich verändern und sich dann nicht mehr im ursprünglichen, vom Webdesigner geprüften, Zustand befinden. Unter Umständen kann es zu Veränderungen in der Darstellung oder im „worst case“ zu Problemen und Störungen kommen (z.B. durch den Konflikt einiger Plugins untereinander), auf die der Webdesigner keinen Einfluss mehr hat. Auf ausdrücklichen schriftlichen Wunsch des Kunden deaktiviert der Webmaster die automatische Aktualisierung der WordPress-Plugins. Der Webdesigner haftet dann allerdings nicht für entstehende Mängel und Störungen. Der Webdesigner speichert zum Zeitpunkt der Freischaltung eine Sicherungskopie der Seite, die es im „Notfall“ ermöglicht die Seite in den (funktionsfähigen) Stand am Tag der Freischaltung zurückzusetzen bzw.  wiederherzustellen. Der Kunde kann die Sicherheitskopie auf Wunsch mit der Freischaltung als Download erhalten oder bis zu 3 Monate nach Freischaltung beim Webmaster anfordern. Bei den Leistungen über die Bereitstellung der Sicherungskopie hinaus, wie z.B. die Wieder-Installation und Test der Sicherheitskopie handelt es sich um freiwillige Leistungen des Webdesigners.

Die Erstellung der Webseite beinhaltet keinen Kundensupport, Wartung oder Betreuung der Webseite. Der Webdesigner ist nicht verpflichtet auf Anfragen von Kunden mit erfolgreich abgenommener und bezahlter Webseite zu reagieren, sofern kein schriftlicher Wartungs- oder Supportvertrag abgeschlossen wurde. 

Der Webdesigner bietet keine eigenen Webhosting-Verträge oder die Registrierung von Internetadressen an. Stattdessen berät der Webdesigner den Kunden bei der Buchung solcher Dienste in eigenem Namen bei einem seriösen Internet-Serviceprovider als Drittanbieter (z.B. All-Inkl.com). Der Kunde geht direkt einen Vertrag mit dem Drittanbieter ein und stellt dem Webdesigner für die Einrichtung der Webseite temporär die Zugangsdaten zur Verfügung. Die Verfügbarkeit und Funktion der Webseite auf dem Server, Abrufbarkeit der Domain und die Funktion der E-Mail-Adressen liegt in der Verantwortung des Internet-Serviceproviders. Kommt es zu Server-Ausfällen oder Funktionsstörungen so hat der Webdesigner darauf keinen Einfluss und haftet nicht dafür.

Sobald die Erstellung der Webseite abgeschlossen ist und die Internetseite nach Bezahlung der letzten Teilzahlung freigeschaltet wurde, endet die Zuständigkeit des Webdesigners für die Webseite. Der Kunde muss eigenständig die Funktionsfähigkeit seiner Webseite sicherstellen, z.B. indem er regelmäßig die Updates von WordPress-Plugins kontrolliert und Sicherungskopien erstellt. Ist der Kunde hierzu nicht in der Lage, hat er den Webdesigner oder andere hierzu fachlich geeignete Dritte mit der Sicherung zu beauftragen. Für eventuelle Datenverluste, die aufgrund mangelnder Datensicherung entstehen, haftet der Kunde selbst.

Preise und Vergütung

Die Rechnungsstellung erfolgt nach den im Angebot vereinbarten Teilzahlungen und Fristen. Für den Kostenvoranschlag und die Angebotserstellung zum erteilten Auftrag fallen keine Kosten an. Für zusätzlich auszuführende Arbeiten gilt die aktuelle Preisliste des Webdesigners bzw. ein individuell mit dem Kunden vereinbarter Preis. Alle Rechnungen sind sofort und ohne Abzug zahlbar. Nach Eingang des Rechnungsbetrages beim Webdesigner und Vorliegen der für die Leistungen notwendigen Daten des Kunden, werden die vertraglich vereinbarten Leistungen vom Webdesigner ausgeführt. Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen im Verzug, behält sich der Webdesigner vor, weitere Leistungen bis zum Ausgleich des offenen Betrages nicht auszuführen und hieraus entstandene Kosten an den Kunden weiterzugeben. Die Webseite bleibt im Eigentum des Webdesigners und muss erst dann von ihm auf den Server des Kunden übertragen werden, wenn alle vereinbarten Zahlungen vollständig beglichen wurden. Einwendungen wegen Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit eines Rechnungsabschlusses hat der Kunde spätestens innerhalb von zwei Wochen nach dessen Zugang zu erheben; macht er seine Einwendungen schriftlich geltend, genügt die Absendung innerhalb der zwei-Wochen-Frist. Das Unterlassen rechtzeitiger Einwendungen gilt als Genehmigung bzw. als Abnahme der Leistung.

Der Kunde trägt die laufenden Kosten für den Web-Speicherplatz und Registrierung der Internetadressen durch Vertragsschluss mit einem Internet-Serviceprovider. Sofern der Provider vom Webdesigner empfohlen wurde, informiert er den Kunden vorab über die entstehenden Kosten.

Für die Einrichtung bestimmter Funktionen einer Webseite (z.B. Newsletter-Dienste, erweitere grafische Effekte, erweiterte Besucherstatistiken, erweiterte Bezahlweisen eines Onlineshops, usw.) können kostenpflichtige Zusatzprogramme oder -lizenzen erforderlich sein. Ist dies der Fall, so informiert der Webdesigner den Kunden vorab und teilt ihm die Kosten mit. Wünscht der Kunde die Umsetzung einer solchen Funktion, dann muss er die zusätzlichen Kosten übernehmen, indem er die Zusatzdienste in eigenem Namen erwirbt und dem Webdesigner für die Bearbeitung des Projekts zur Verfügung stellt. Andernfalls kann der Webdesigner die Umsetzung ablehnen. Entstehen während der Realisierungsphase der Webseite zusätzliche, nicht im Angebot berücksichtigte Kosten, ist der Webdesigner berechtigt diese sofort in Rechnung zu stellen und nicht erst mit Fertigstellung des Webseiten-Projekts. Wurden im Angebot Teilzahlungen für das Erreichen bestimmter Zwischenziele (Meilensteine) vereinbart, hat der Webdesigner das Recht die Erstellung der Webseite so lange einzustellen bis die vereinbarte Zwischenzahlung auf das mitgeteilte Bankkonto vereinbarungsgemäß überwiesen wurde. Erst danach ist er verpflichtet mit dem nächsten Abschnitt der Realisierungsphase weiterzumachen.

Mängelgewährleistung

Grundsätzlich kann es bei der Darstellung einer HTML Webseite bei Verwendung in unterschiedlichen Betriebssystemen, Endgeräten, Auflösungen und Browsern bzw. Einstellungen zu einer abweichenden Darstellung kommen. Durch standardkonforme Programmierung und Tests mit den jeweils aktuellen Browsern wird eine richtige bzw. angepasste Darstellung auf den meisten Systemen angestrebt. Eine Gewährleistung, dass der Webauftritt auf allen Systemen, Endgeräten und mit allen Browsern verlustfrei oder exakt einheitlich dargestellt wird, kann aufgrund der Vielzahl der Variationen nicht übernommen werden. Der Kunde muss die Webseite auf den für Ihn maßgeblichen Betriebssystemen und Internetbrowsern prüfen und dem Webdesigner vor der Endabnahme Änderungswünsche oder Mängel mitteilen, ansonsten besteht kein Anspruch auf eine Änderung oder Fehlerbeseitigung. Der Webdesigner garantiert die richtige und angepasste Darstellung auf den aktuellen Versionen der 4 meistgenutzten Internetbrowser: Google Chrome, Safari, Mozilla Firefox und Microsoft Edge.

Termine, Fristen und Leistungshindernisse

 Liefertermine oder -fristen, die verbindlich oder unverbindlich vereinbart werden können, bedürfen der Schriftform. Ist für die Leistung des Webdesigners die Mitwirkung des Kunden erforderlich oder vereinbart, so verlängert sich die Lieferzeit um die Zeit, die der Kunde dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Bei Verzögerungen infolge von Veränderungen der Anforderungen des Kunden, unzureichenden Voraussetzungen in der Anwendungsumgebung (Hardware- oder Softwaredefizite), soweit sie dem Webdesignr nicht bekannt waren oder bekannt sein mussten, Problemen mit Produkten Dritter (z.B. Software anderer EDV-Hersteller), verlängert sich der Liefer- oder Leistungstermin entsprechend.

Soweit der Webdesigner die vertraglichen Leistungen infolge Arbeitskampf, höherer Gewalt oder anderer für den Webdesigner unabwendbarer Umstände nicht oder nicht fristgerecht erbringen kann, treten für den Webdesigner keine nachteiligen Rechtsfolgen ein.

Werden von dem Kunden Änderungen oder Ergänzungen beauftragt, die nicht nur geringfügigen Umfang haben, so verlieren Termine und Fristen, die sich am ursprünglichen Vertragsgegenstand orientieren, ihre Gültigkeit. Reagiert der Kunde verspätet, wenn seine Mitwirkung zur Fertigstellung der Webseite erforderlich ist (z.B. zur Begutachtung und Abnahme von Entwürfen), so verlieren Termine und Fristen, die sich am ursprünglichen Vertragsgegenstand orientieren, ihre Gültigkeit.

Abnahme

Der Kunde wird die Leistungen des Webdesigners unverzüglich abnehmen, sobald der Webdesigner die Abnahmebereitschaft erklärt hat. Die dem Kunden durch den Webdesigner zur Verfügung gestellte Abnahmeerklärung ist dem Webdesigner schriftlich oder fernschriftlich zuzustellen. Die Leistungen des Webdesigners gelten ferner als abgenommen, wenn der Kunde 7 Werktage nach Erklärung der Abnahmebereitschaft durch den Webdesigner keine Mängel anzeigt. Die Begleichung der Verbindlichkeiten aus der Leistungserbringung ist überdies der Abnahmeerklärung gleichzustellen.  Der Webdesigner behält sich das Recht vor, die vollständige Verfügbarmachung der erbrachten Leistungen gegenüber Dritten vom Vorhandensein einer Abnahmeerklärung abhängig zu machen.

Rechteinräumung, Eigenwerbung und Erwähnungrecht

Der Webdesginer räumt dem Kunden – nach vollständiger Bezahlung des Auftrags durch den Kunden – an den entsprechenden Arbeitsergebnissen und/oder den jeweiligen Quellcodes im Zeitpunkt ihrer Entstehung grundsätzlich ein einfaches Nutzungsrecht ein. Weitergehende Rechte können zwischen den Parteien mittels einer individualvertraglichen Einigung vereinbart werden. Sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, erteilt der Kunde dem Webdesigner ausdrücklich die Erlaubnis, das Projekt zum Zwecke der Eigenwerbung (Referenzen/Portfolio) in angemessener Weise öffentlich darzustellen. Insbesondere ist der Webdesigner dazu berechtigt, mit der Geschäftsbeziehung zu dem Kunden zu werben und auf allen erstellten Werbemitteln und bei allen Werbemaßnahmen auf sich als Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Kunden dafür ein Entgeltanspruch zusteht. Ferner ist der Webdesigner berechtigt, den eigenen Namen mit Verlinkung in angemessener Weise im Footer und im Impressum der vom Webdesigner erstellten Webseite(n) zu platzieren, ohne dass dem Kunden hierfür ein Entgeltanspruch zusteht.

Kündigung des Vertrags, Rücktritt

Unberührt bleibt das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund. Ein wichtiger Grund für den Webdesigner liegt insbesondere dann vor, wenn der Kunde schuldhaft gegen die im Abschnitt „Mitwirkungspflicht des Kunden“ und „Projektablauf der Webseiten-Erstellung“ geregelten Pflichten verstößt, seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt oder die Abnahme dieses Vertrags scheitert. Bei Rücktritt während der Bearbeitungsphase sind die Kosten für die abgeschlossenen Leistungen vom Kunden zu tragen. Durch Feststellung der geleisteten Arbeitszeit und Bezahlung laut aktueller Preisliste. Bereits vom Kunden geleistete Vorauszahlung werden auf diese Kosten angerechnet.

Jede Vertragskündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

Widerruf

Der Kunde hat das Recht binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Einzelheiten zum Widerrufsrecht finden sich in der Widerrufsbelehrung, deren Inhalt dem Kunden als Link zur URL https://www.netmedial.de/widerruf vor Vertragsschluss im Angebot mitgeteilt wurde und deren Bedingungen er mit Bestätigung des Angebots zugestimmt hat. Wünscht der Kunde, dass der Webdesigner vor Ablauf der Widerufsfrist mit der Vertragsausführung beginnen soll, dann ist er dadurch über Folgendes informiert und muss die Kenntnis ausdrücklich in schriftlicher Form vor Vertragsschluss bestätigen:

Das Widerrufsrecht des Kunden erlischt vorzeitig, wenn der Webdesigner die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und der Kunde gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Webdesigner verliert.

Vertraulichkeit

Der Webdesigner verpflichtet sich, alle ihm direkt oder indirekt während seiner Tätigkeit zur Kenntnis gekommenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und sie nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung Dritten, die nicht berechtigte Personen sind, weiterzuleiten oder auf sonstige Weise zugänglich zu machen. Er verpflichtet sich, geeignete Vorkehrungen zum Schutz der vertraulichen Informationen zu treffen. Die Geheimhaltungspflicht dauert über die Beendigung des Vertragsverhältnisses an.

Haftung und Freistellung, Gerichtsstand, Schlussbestimmungen

Im Schadensfall haftet der Webdesigner ausschließlich, wenn der Schaden eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalspflicht) berührt und eine Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht aufgrund von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt. 

Die Haftung des Webdesigners ist in jedem Fall begrenzt auf EUR 1.000,00 je Schadensfall. 

Ausschließlicher Gerichtsstand bei Rechtsstreitigkeiten ist Brühl, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder im Inland ohne Gerichtsstand ist. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. 

Sollte eine dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichtig sein oder werden, so bleiben die anderen Bedingungen im Übrigen wirksam. Die Vertragspartner werden die nichtige Bestimmung durch eine solche wirksame ersetzen, die dem Willen der Vertragspartner wirtschaftlich am nächsten kommt.

Stand: 23.08.2021

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